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Neue Lust an alter Literatur

Neue Lust an alter LiteraturIn den Medien ist heutzutage vielfach die Rede davon, dass das gute alte Buch bald der Vergangenheit angehören wird. E-Books überschwemmen den Markt und mit ihnen die so genannten E-Book-Reader, die nur wenige Gramm wiegen und deshalb als wesentlich praktischer gelten. Auf der Frankfurter Buchmesse, so zeigt die Erfahrung, wird diese Form der Bücher stark nachgefragt, was einen Trend verdeutlicht, der von vielen Menschen jedoch auch stark kritisiert wird.

Ein anderes Phänomen ist die Tatsache, dass auch eine neue Lust an alter Literatur mehr und mehr zu erkennen ist. Besonders junge Leser sind hier die Käufer der klassischen Literatur und so wundert es nicht, dass Werke von Schiller und Goethe in vielen Bücherregalen von Teenagern und jungen Erwachsenen zu finden sind. Was angehenden Abiturienten im Deutschunterricht auferlegt wird, das wird von anderen mittlerweile ganz freiwillig gelesen.

Bücher, wie Kabale und Liebe oder Die Räuber, faszinieren heute mindestens genauso, wie zu damaliger Zeit. Rezensionen tun ihr Übriges, denn wer sich vorab ein gutes Bild über das jeweilige Werk machen möchte, für den sind Rezensionen immer eine gute Wahl.

Natürlich ist alte Literatur nicht immer leicht zu lesen und auch zu verstehen. Die Bereitschaft für das Lesen diese Form der Literatur muss gegeben sein, genauso wie der Wunsch, die Werke richtig zu verstehen und zu interpretieren. Da die Sprache zu früheren Zeiten noch eine ganz andere war als heute, stellt alte Literatur auch ganz besondere Anforderungen an den Leser. Vielfach muss ein altes Buch auch mehrmals gelesen werden, damit der Inhalt verständlich wird.

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