Testleser aus dem Bekannten- und Freundeskreis bieten die beste Möglichkeit, das zukünftige Buch auf Kommerz-Tauglichkeit zu prüfen. Kommt das Thema und der Schreibstil an, gilt es das Manuskript fachgerecht aufzubereiten. Grammatikalische Fehler müssen ausgemerzt und das Layout ansprechend gestaltet werden. Dann folgt der wohl wichtigste Teil auf dem Wege zu einer erfolgreichen Autorin: der richtige Verlag. Allein in Deutschland sind mehr als 2.000 Verlage registriert, welche fast alle über eine eigene Website verfügen. Richtiges Recherchieren hat bei der Verlagssuche oberste Priorität, denn wer beispielsweise einem Kinderbuchverlag einen Action-Thriller anbieten möchte, könnte von vornherein durch das oft strenge Raster des Verlages fallen. Weitere Informationen wie der Ansprechpartner für Leseproben, der gewünschte Übermittlungsweg etc. sollten auf jeden Fall eingehalten werden, um einen schlechten ersten Eindruck zu vermeiden.
Ist die Auswahl gefallen, wird eine Leseprobe samt Exposé und Begleitschreiben zusammengestellt. Dem Begleitschreiben kommt dabei sehr hohe Wichtigkeit zu. Höflichkeit, korrekte Anrede und passende Wortwahl sind oft entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg der Bewerbung. Die Leseprobe sollte in sich schlüssig sein und einen guten Gesamtüberblick über das Buch bieten. Das Exposé ist nicht selten der schwierigste Teil der Aufgabe. Es sollte ein guten Überblick über das Geschehen geben und den Leser über das Buch informieren. Dialoge, Nebenfiguren und detaillierte Beschreibungen sind hier tabu. Wer sich nicht auf unsichere Einnahmequellen wie beispielsweise bet-at-home Wetten verlassen möchte, muss sich insbesondere als Buch-Autor viel Gedanken machen und richtige Entscheidungen treffen. Gerade Mütter, welche nach oft langer Zeit zu Hause wieder in ihren Beruf einsteigen möchten, merken bald, dass Familie und Beruf nicht immer leicht zu vereinen sind. Manch eine kreative, erfindungsreiche Frau versucht sich da als Hobby-Autorin. Möchte man als solche allerdings Geld verdienen, steht man unweigerlich vor dem Problem, einen Verlag zu finden.
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